Zum 60-jährigen Jubiläum der Grundsteinlegung der Piuskirche in Meggen hängen die Bilder nun erstmals genau an dem Ort, für den sie ursprünglich auch geplant waren. Künstler Roman Candio hatte die Entwürfen der Gemälde für den modernen Kirchenbau des 2019 verstorbenen Architekten Franz Füeg in dessen Auftrag geschaffen. Dabei blieb es aber damals. Aus Sorge vor Protest aus der Bevölkerung angesichts der modernen Gemälde wurde das Projekt nicht vollendet.
Im Rahmen von Umbauarbeiten im Pfarreisaal wurden die Werke dann 2011 erneut aktuell – und schliesslich von Roman Candio auch umgesetzt. Aber das Projekt versandete, sodass der Architekt die Bilder schliesslich dem Kloster Disentis schenkte.
Seit dem 18. August und bis zum 27. September sind die Engelsbilder aber nun an ihrem ursprünglichen Bestimmungsort in der Piuskirche Meggen zu sehen. Danach kehren die Werke des heute 89-jährigen Künstlers wieder nach Graubünden zurück.
«Welterbe des Mittelalters – 1300 Jahre Klosterinsel Reichenau»
Fotos: Meggerwald Pfarreien, Melanie Schnider
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